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Es werden Posts vom Dezember, 2008 angezeigt.

Veritatem in caritate

von Gabriela Mihlig
1. Gottes Menschwerdung und die „Gottfähigkeit“ des Menschen – Betrachtung im Advent

„Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefaßten Ratschluß hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott Vater seinen Sohn als Erlöser und Retter der Menschen, die in Sünde gefallen waren. Er hat sie in seine Kirche gerufen und durch das Wirken des Heiligen Geistes als seine Kinder angenommen und zu Erben seiner ewigen Glückseligkeit gemacht.“ (Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1)

Die Sünde ist in den Augen Gottes eine Beleidigung Seiner göttlichen Liebe, Abkehr von Ihm und Auflehnung gegen Ihn. Die geistige als auch die materielle Schöpfung Gottes wurden dadurch beeinträchtigt. Der erste Mensch, Adam, zog sich im Nichthören auf Gottes Weisung die Erbsünde und somit die Folge der Sterblichkeit zu und übertrug sie auf alle weiter…