Donnerstag, 3. Oktober 2013

Die Notwendigkeit der sakramentale Beichte

Liebe Seelen, wenn wir schwer sündigen, verlässt die Gnade Gottes unsere Seele. Unsere Seele ist ganz schwarz, ganz beschmutzt.
 
Wenn wir lässliche Sünde begehen, bleibt sie weiß, aber doch befleckt. Dann wird Maria eine Reinigungsaktion vornehmen, um unsere Seelen nach ihrer Seele zu gestalten. Sie bringt uns zum Waschen zum Brunnen der göttlichen Barmherzigkeit, zur Beichte.
 
Heute leben wir in einer Welt, die den Sinn für die Sünde verloren hat. Sie hat ein Moralgesetz erstellt, das den zehn Geboten widerspricht. Wir leben in einer Kirche, in der man den Sinn für die Sünde als ein Übel verliert. Man begeht die Sünde, man lebt in der Sünde, beichtet sie aber nicht mehr. Überall verschwindet immer mehr die sakramentale Beichte. Die Gottesmutter sagt: häufige Beichte!
 
Wer von euch häufig beichtet, möge die Hand heben. – Das tröstet mich.
 
Einmal hat mir Jesus die Kirche gezeigt in einer Vision, die mich bedrückt hat. Ich sah sie mit Wunden bedeckt, wie eine Aussätzige. Ich sagte: Jesus ich täusche mich, das kann nicht die Kirche sein, denn die  Kirche ist deine Braut. Jesus antwortete: Ja, die Kirche ist meine geliebte Braut, aber sie wurde so zugerichtet durch die vielen unwürdigen Kommunionen.
 
Liebe Gläubige, geht häufig zur Beichte. Manche von Euch sagen vielleicht, wenn wir in die Kirche gehen, sind keine Beichtväter da. Dann geht doch zum Pfarrer. Sagt ihm, lieber Herr Pfarrer, ich möchte mit Ihnen einen schönen Spaziergang machen. Kommen Sie mit mir. Ihr geht mit ihm aus dem Haus, geht mit ihm in die Kirche und lasst ihn im Beichtstuhl Platz nehmen. Dann ist der Spaziergang gemacht.

Quelle: Marianische Priesterbewegung – Tengen

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