Donnerstag, 3. Oktober 2013

Herz-Jesu Freitag: Trostvolle Verheißung für die Todesstunde

Von den Verheißungen, die der göttliche Heiland der heiligen Margarete gegeben, ist wohl jene die tröstlichste, die denen einen guten Tod in Aussicht stellt, die an neun aufeinanderfolgenden ersten Freitagen die Sühnekommunion empfangen haben. Sie lautet: "Im Übermass der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allvermögende Liebe die Gnade eines bußfertigen Todes allen jenen verleihen wird, die neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren. Sie werden nicht in der Ungnade und nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben, indem mein göttliches Herz in diesem letzten Augenblick ihre sichere Zufluchtsstätte sein wird."

Wahrlich, diese Verheißung stellt das Übermass der Barmherzigkeit des göttlichen Herzens dar. Zu einer würdigen Kommunion gehört der Vorsatz, sein ganzes Leben lang jede Todsünde ernstlich zu meiden. Wer mit diesem Vorsatz die Gnadennovene macht, dem gilt die Versicherung des Heilands.

Sollte der Sünder aber von einem so plötzlichen Tode ereilt werden, dass Beichte und Kommunion nicht mehr möglich sind, dann wird der barmherzige Jesus ihm die Gnade einer vollkommenen Reue schenken, damit er nicht in der Ungnade stirbt, so wie der Schächer am Kreuz auch ohne Beichte und Kommunion gerettet wurde. Mag es kommen, wie es will, Jesus wird sein Versprechen mit göttlicher Treue halten.

Im Jahre 1884 ereignete sich in einer Patronenfabrik in Antwerpen eine furchtbare Explosion, bei der viele Menschen auf schreckliche Weise das Leben verloren. Nach einem Zeitungsbericht wurde ein Arbeiter ganz wunderbar gerettet. Dieser fromme Mann ging schon seit sechs Jahren jeden ersten Freitag zur heiligen Kommunion und darum auch am Morgen des Unglückstages, der ein erster Freitag war. Das heiligste Herz Jesu hat ihn sicherlich beschützt und belohnt.



Quelle; Gloria TV

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