Samstag, 29. März 2014

Kennst Du den Weg der Freude?



Er ist für viele ein unbekannter Weg. So wenige verstehen es, die Religion liebenswürdig und freundschaftlich zu machen.

Halte Gott fest in deiner Seele! Keine schwere Sünde, dann bist du ein rechter Freund Gottes. Halte zu Gott mit dem Munde, pflege das Gebetsleben. Der heilige Chrysostomus nennt das Gebet ein „Asyl für jeden Kummer, ein Grundlage der Freude, eine Quelle ständigern Glückes!“

Halte Gott fest im Willen! Sagt doch schon der weise Sirach 40, 18: „Das Leben des Arbeitsamen wird versüßt und du kannst darin einen Schatz finden!“

Halte Gott fest in Lieben! Gemeint ist die Liebe zum Nebenmenschen, was gleichbedeutend ist mit der Liebe zu Gott selber. Bist du empfindlich, dann verdirbst du leicht die gute Laune bei dir und anderen.

Halte Gott fest im Dulden! Gleich wie das Samenkorn zuerst in der dunkeln Erde ruhen und sterben muss, um dann zur herrliche Blüte und Frucht zu werden, so entwickelt sich aus jedem Opfer, das die Menschen Gott zulieb bringen, die Freude. Das versteht die Welt nicht. Aber St. Paulus hat es erfahren, wenn er in seinen Leiden schreibt: „Ich ströme über vor Freude in aller Trübsal!“ (2. Kor. 7, 4)

Der Weg der Freude ist für uns nicht ein Weg, den wir nach Belieben gehen können oder nicht. Es ist ein Weg der Pflicht und uns vom Heiland vorgeschrieben: „Ich, will dass eure Freude vollkommen sei!“ (Joh. 15, 11) 

Aus „Sonne Dich“, von P. Max Dudle
Quelle: Allianz mit Maria – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.


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