Donnerstag, 17. Juli 2014

Die heilige Kommunion


Unser Herr Jesus Christus ist im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, Fleisch und Blut. Hier gebührt Ihm vor allem Anbetung, Ehrfurcht, Dank und Liebe. Jesus, unser göttlicher Erlöser, der aus Liebe zu uns im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig ist, wartet hier auf unsere Gegenliebe.

Aber was muss er erfahren: viele unwürdige Kommunionen!

Gute Vorbereitung auf die heilige Kommunion ist unerlässlich, damit der gute Heiland uns auch die Wirkungen dieses Allerheiligsten Sakramentes mitteilen kann! Sie ist eine zweifache Vorbereitung: eine entferntere und eine nähere.

Die entferntere Vorbereitung besteht darin, dass man an nichts Geschaffenem hängt, darum sagte der Herr zur heiligen Gertrud: „Nichts anderes verlange ich, wenn du dich nahst, Mich zu empfangen, als dass du leer von dir selber bist“.

Ist ein Glas bereits mit einer Flüssigkeit gefüllt, so kann man nichts anderes hineingießen. Ebenso ist es mit uns. Sind wir erfüllt mit uns, mit unseren Wünschen, Plänen, Vorstellungen und irdischen Anhänglichkeiten, dann ist die hl. Kommunion – auch im Stande der heiligmachenden Gnade empfangen – weitgehend unfruchtbar.

Mit einer schweren Sünde beladen, ist die hl. Kommunion Gottesraub und schwere Beleidigung Gottes. Aber die hl. Kommunion im Stande der heiligmachenden Gnade empfangen, trägt zum Leidwesen Gottes oft nicht die Früchte, die sie tragen sollte, weil wir diese wichtige Voraussetzung nicht erfüllen:

Abkehr von unseren verkehrten Gewohnheiten und der Welt
und entschiedene Hinkehr zu Gott.

Gott und der Welt kann man nicht zugleich angehören, Gott teilt nicht.

Die nähere Vorbereitung besteht nun darin, dass wir vor der hl. Kommunion Glaube, Demut und innigste Sehnsucht erwecken. Nur von Staunen können wir erfüllt sein bei dem Gedanken: Gott komm zu mir!
Wie gleichgültig sind wir?

Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Aktion „Deutschland braucht Marien Hilfe“ – DVCK e. V. – Frankfurt am Main



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