Samstag, 28. März 2015

Die ersten Jünger Jesu


Am folgenden Tage stand Johannes wieder mit zwei von seinen Jüngern da. Als er Jesus daherkommen sah, sprach er: „Siehe das Lamm Gottes!“ Sobald die beiden Jünger dies vernahmen, folgten sie Jesus nach. Jesus wandte sich um, und da er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: „Was sucht ihr?“

Sie sagten zu ihm: „Rabbi“, d. h. Meister, „wo wohnst du?“  „Kommt und seht“, antwortete er ihnen. Sie gingen mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Einer von den beiden, die auf das Wort des Johannes hin ihm nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und berichtete ihm: „Wir haben den Messias (das bedeutet der Gesalbte) gefunden.“

Dann führte er ihm zu Jesus. Jesus schaute ihn an und sprach: „Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas – d. h. Fels – genannt werden.“

Tags darauf wollte Jesus nach Galiläa ziehen. Da traf er Philippus und sprach zu ihm:  „Folge mir!“

Philippus stammte aus Bethsaida, der Heimat des Andreas und Petrus. Philippus traf Nathanael und berichtete ihm: „Wir haben den gefunden, von dem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben: Jesus, den Sohn Josephs aus Nazareth.“  „Komm und sieh“, erwiderte ihm Philippus.

Als Jesus den Nathanael herankommen sah, sagte er von ihm:  „Siehe, ein wahrer Israelit, an dem kein Falsch ist.“  „Woher kennst du mich?“ fragte ihn Nathanael. Jesus gab ihm zur Antwort: „Noch ehe Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.“ Nathanael erwiderte: „Meister, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel.“  (Joh. 1, 35-50.)


„Sequere me – folge mir nach!“
So ruft der liebe Heiland täglich dir zu!
Nimm meine Gedanken und Gesinnungen an,
werde mein Evangelium durch die Tat!

Quelle: Sonne dich – P. Max Dudle SJ – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main

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