Freitag, 12. Juni 2015

Kardinal Sarah: Kardinal Kasper beleidigt Christus

Mathias von Gersdorff

Mit seinen unorthodoxen Vorschlägen zu Kommunion und Pastoral mit wiederverheirateten Geschiedenen beleidigt der deutsche Kardinal Walter Kasper Unseren Herrn Jesus Christus, so Kardinal Robert Sarah laut einem Bericht von Lifesitenews.

Dieses erklärte er auf einer Präsentation einer Buchreihe zu Ehe und Familie des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. in Rom.

Robert Kardinal Sarah, Präfekt für die Kongregation für die Gottesdienstordnung, ist international hoch angesehen. Sein neuestes Buch „Gott oder nichts“ (Orig. fr. „Dieu ou rien") ist ein Bestseller im internationalen Religionsbuch geworden.

Kardinal Sarah gab bekannt, die afrikanischen Bischöfe würden gegen unkatholische Neuerungen à la Kasper Widerstand leisten.

Scharf kritisierter Kardinal Sarah Bischöfe, die den Empfang der Kommunion durch wiederverheiratete Geschiedene in ihren Diözesen dulden würden. Dies sei eine Beleidigung Christi und eine Entweihung seines Leibes.

Barmherzigkeit ohne Aufforderung zur Reue gäbe es nicht. Den Sündern zu sagen, sie dürften weiterhin sündigen, sei keine Barmherzigkeit. Ganz im Gegenteil.

Kommentare:

axel tausch hat gesagt…

Kein Christ kann Jesus beleidigen, denn Jesus wohnt durch den hl. Geist in ihm. Somit ist ein Christ auch nie mehr von Gott zu trennen(Rö.8) damit auch kein Sünder , sondern nur noch ein auf Vergebung angewiesener Mensch, der jederzeit wieder schuldig werden kann, was jedoch in realen Leben der Christenheit immer mehr abnimmt (geistige Reifung)

Anonym hat gesagt…

OH man Leute ihr seid so lächerlich,seit 2000 Jahren der selbe Blödsinn ! Kein Wunder das euch die "Schäfchen" in Scharen davon laufen !

Angela Bianchet hat gesagt…

Ich habe 30 Jahre in der Pastorale gearbeitet! Für mich beleidigt Kardinal Kasper nicht Jesus Christus mit seinen Äusserungen über die Zulassung der geschiedenen Wiederverheirateten an der hl. Kommunion. Er stellt den Menschen in der Mitte, so wie Jesus immer getan hat, nicht der "Sabbat" wie die Pharisäer taten und heute mehrere Amtsträger tun. Nicht das Gesetz ist anschlaggebend, sondern der Mensch. Für ihn und seine Erlösung ist Jesus am Kreuz gestorben, nicht um die jüdischen Gesetze aufrecht zu erhalten!! Jesus hat auch gesagt: Barmherzigkeit will ich nicht Opfer. Ich hoffe und bete, dass angeregt durch das Jahr der Barmherzigkeit, alle Gläubige und die gesamte KIRCHE, einen Gott, der ein Herz für ALLE seine Kinder hat, bezeugen und bekennen.

Anonym hat gesagt…

Richtig, Frau Bianchet, der Mensch ist ausschlaggebend (das meinen Sie offensichtlich mit "anschlaggebend"). Will der Menschen gerettet werden, muß er indes GOTTES Gebote erfüllen, wie Jesus sie GELEHRT und VORGELEBT hat: "Nicht jeder, der zu mir sagt ,Herr, Herr' wird gerettet, sondern der, der den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt."
Und eben WEIL GOTT "ein Herz für ALLE seine Kinder hat" (vgl. 1 Tim 2,4), will er, daß ALLE seine Kinder ihn und den Weg zu ihm (die Gebote) erkennen und gehen. Daher sollten wir nicht, Mensch und Gesetz gegeneinander ausspielen, nicht wahr? Aber das hatte schon Luther nicht verstanden.

Peter Friedrich hat gesagt…

http://www.queer.de/detail.php?article_id=24740